Wohlbefinden – Grundlage der Arbeitsfähigkeit
Gesundheitsbildung mit Feldenkrais
Wohlbefinden beschreibt ein subjektives Empfinden und ist gleichzeitig ein gesellschaftspolitischer Begriff, der im Zusammenhang mit Gesundheit steht: Es ist eine Sicht auf Gesundheit, die mehr umfasst als die Abwesenheit von Krankheit.
Diesem ganzheitlichen Blickwinkel auf das eigene Wohlergehen nähern sich die Teilnehmenden in den fünf Tagen durch ein vielfältiges Angebot an:
- Feldenkrais ist eine Methode des Somatischen Lernens. Es geht darum, sich der eigenen Bewegung und dem eigenen Handeln mehr bewusst zu werden. Dabei zu spüren, welche Kräfte man einsetzt und sich die Frage zu stellen: »Könnte weniger mehr sein?« Neue Zusammenhänge im eigenen Denken, Fühlen und Handeln zu erkennen – all das in der praktischen Erfahrung und damit dem Wohlbefinden physisch unmittelbar auf der Spur.
- Theoretischer Input: Vermittlung von Hintergrundwissen zur ganzheitlichen Sicht auf Gesundheit. Was fördert und unterstützt das eigene Gesundheitshandeln (Salutogenese)? Wie findet man das ›mir gemäße‹? Die Vermittlungsform wechselt zwischen Vorträgen, Gesprächen und Reflexionen in kleineren Gruppen.
- Natur und Wellness: eine Wanderung am oder um den Moorsee oder durch den Wald.
- Ausgewogene Kost: Die Küche im Haus bereitet alle Speisen nach den Kriterien ›saisonal, regional, ökologisch und fair gehandelt‹ zu. Ein Input zu diesem Konzept rundet die Woche des Wohlbefindens ab.