Räume öffnen, Dialoge ermöglichen
  • Seminarnummer: 70/03/21
  • Von 7. Mai 2021 17:00 bis 9. Mai 2021 14:00
  • Kloster Neuenwalde

Wege nach Innen

Christentum und Buddhismus

Der christlich-buddhistische Dialog ist besonders von der Tatsache geprägt, dass der Buddhismus keinen Schöpfergott anerkennt, während das Christentum gerade einen solchen voraussetzt. Das Christentum hat einen Gott, der Buddhismus einen Lehrer. Trotz dieses fundamentalen Unterschieds sind auf dem Feld der praktischen Ethik die größten Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Buddhismus zu finden. Viele Christ(inn)en fasziniert der angewandte Buddhismus, während christlich-spirituelle Traditionen erst wieder neu entdeckt werden.

Das höchste Ziel im Buddhismus ist die Erleuchtung und das Erreichen des Nirvana. Im christlichen Kontext stellt das unmittelbare Erfahren des Göttlichen das höchste Ziel der meditativen Praxis dar.

Eine Parallele zur fernöstlichen Meditation findet sich in der christlichen Kontemplation. Kontemplation lässt sich als christlich-mystischer Weg beschreiben und steht für das ›schweigende Gebet‹, für nichtgegenständliche Meditation.

Im Seminar werden Traditionen christlicher Mystik und aus dem Buddhismus stammende Meditationsmethoden, insbesondere die des ›Zen‹, als Wege meditativer Versenkung, als Wege nach Innen eingeführt, erprobt und reflektiert.

  • Wege nach Innen


Seminarleitung:
Masanobu Hirata

Masanobu Hirata,
in Japan geboren, lebte zwei Jahre in einem buddhistischen Zen Kloster, studierte dann Jura, Pädagogik und Philosophie. Fortsetzung des Studiums in Deutschland, wo er sich intensiv mit dem Christentum auseinandersetzte

Pädagogische Verantwortung:
Dr. Jörg-C. Matzen

Preis Anzahl
Veranstaltung 7% UST EZ 290,00€ (EUR)*  

* Preis enthält Steuern