Räume öffnen, Dialoge ermöglichen
  • Seminarnummer: 60/21/20
  • Von 1. Jul 2020 19:00 bis 1. Jul 2020 21:30
  • Evangelisches Bildungszentrum Bad Bederkesa

Wenn Bäume  an ihr Limit gehen: Wälder in der Klimakrise

Im Gespräch mit Torsten Welle

 

Wälder sind ein faszinierender Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Wälder filtern Schadstoffe aus der Luft, schützen vor Erosion, wirken regulierend im Wasserhaushalt, dienen dem Menschen als Ort für Erholung und liefern den Rohstoff Holz. Diese vielfältigen Funktionen im Naturhaushalt und für den Menschen können nur gesunde, widerstandsfähige Laubmischwälder erfüllen. Momentan besteht jedoch ein Viertel des Waldes aus Monokulturen. Bäume sind innerhalb ihrer Öko-systeme auch an Trockenzeiten gewöhnt. Sie überleben Dürren und regenerieren, wenn es wieder regnet. Wenn aber eine bestimmte Schwelle überschritten ist, nützt auch Regen nichts mehr – die ausgetrockneten Bäume sterben. Etwa 110.000 Hektar Wald sind bundesweit zerstört, 300 Millionen Bäume müssten nachgepflanzt werden.

Die Gesundheit des Waldes beginnt im Boden. Der Waldboden bildet das Fundament für gesunde, dicke Bäume, die dem Förster viel Holz bringen und einen Wald natürlich gesund dastehen lassen.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wälder aus? Welcher Weg ist der richtige, wenn es darum geht, einerseits die Schäden in den Fors-ten sinnvoll zu beheben und gleichzeitig unsere Wälder in der Klimakrise zu stärken? Wie kann es gelingen, den Wald nachhaltig zu bewirtschaften, das heißt, »ohne dass er es gemerkt hat«?

 

 

 

 

 

 


Seminarleitung:
Dr. Jörg-C. Matzen

Dr. Torsten Welle,
Leiter Wissenschaft und Forschung der Naturwald-Akademie Lübeck

Pädagogische Verantwortung:
Dr. Jörg-C. Matzen

Preis Anzahl
Veranstaltung 7% UST 10,00€ (EUR)*  

* Preis enthält Steuern