Räume öffnen, Dialoge ermöglichen
  • Seminarnummer: 64/41/19
  • Von 6. Sep 2019 17:00 bis 8. Sep 2019 13:00
  • Evangelisches Bildungszentrum Bad Bederkesa

Aufgestellte Unterschiede

Einführung in die Aufstellungsarbeit nach J.  L. Moreno

 

Aufstellungen sind szenische Verfahren, in deren Rahmen Systeme und Anliegen mit Hilfe von Personen im Raum aufgestellt werden. Jakob Levy Moreno gilt als einer der Begründer der Aufstellungsarbeit. Sein Anliegen war es, Menschen in Bewegung zu bringen, ihnen zu helfen, Problemkontexte durch Veränderung der Perspektive besser zu verstehen und neue Einstellungen und bisher nicht genutzte Verhaltensmöglichkeiten kennen zu lernen und zu erproben. Es geht ihm um die Freisetzung schöpferischer Potentiale und die Erprobung neuer Handlungsmöglichkeiten.

Aufstellungen sind hilfreich, um Rollen, Strukturen und Beziehungsdynamiken zu veranschaulichen und zu verstehen sowie Lösungsansätze für Konflikte zu entwickeln. Sie binden die kreativen, lösungsorientierten Potentiale der beteiligten Akteure mit ein.

In diesem Seminar werden Methoden der psychodramatischen Aufstellungsarbeit vorgestellt, ausprobiert und reflektiert. Dabei stehen Fragestellungen aus dem beruflichen Kontext der Teilnehmenden aus der Leitung oder Beratung von Organisationen, Teams und Gruppen im Fokus.

In diesem Seminar wird nicht therapeutisch gearbeitet. Erfahrungen mit dem Verfahren des Psychodramas sind nicht erforderlich.

 

 

 

»Du kannst nicht wählen, wie du stirbst oder wann. Aber du kannst bestimmen, wie du lebst. Jetzt!«

(Joan Baez)

 

 

PEK


Seminarleitung:
Inge-Marlen Ropers

Inge-Marlen Ropers,
Psychodramaleiterin (DFP), Supervisorin/Coach DGSv

Pädagogische Verantwortung:
Frank Biehl