Räume öffnen, Dialoge ermöglichen

Aktuelles

Hygienestandards werden bei uns natürlich ganz GROSS geschrieben – das ist im Ev. Bildungszentrum aber nichts Neues. Dennoch haben wir unser Konzept nochmal angeschaut und auf die neue Situation abgestimmt: 

Hygiene Gäste-Info 18-05-2020

 

 

 

 

 

18.05.2020

Good news 🙂
Sonderfonds für die Erwachsenenbildung. Und: ab dem 25. Mai öffnen wir unsere Türen. Wir freuen uns auf Sie und Euch! www.ev-bildungszentrum.de
Erleichterung: nach neun Wochen sind wir wieder für Sie und Euch da. Endlich wieder ‚Begegnung-Dialog und Bildung‘ im Ev. Bildungszentrum und im Kloster Neuenwalde. Wir tun alles, um unsere Veranstaltungen verantwortbar und möglichste unter Ausschluss von Risiken durchzuführen. Hygienestandards werden bei uns natürlich ganz GROSS geschrieben (www.ev-bildungszentrum.de). Darauf können Sie sich verlassen!
Erleichterung schafft auch ein Corona-Sonderfonds zur Unterstützung der Erwachsenenbildung.
Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, hat am Freitagnachmittag in einer Videokonferenz den Vorstand des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung e.V. darüber informiert, dass sein Ministerium 5,5 Mio. EUR für einen Sonderfonds Nothilfe Erwachsenenbildung bereitstellt. Dieser soll den Schaden durch die Corona-Epidemie begrenzen.
Ein großartiges Zeichen der Solidarität und der Zusicherung, dass die Erwachsenenbildung für das Land Niedersachsen unverzichtbar ist.

Ihr/Euer Jörg Matzen

 

 

07.05.2020

Wir empfangen unsere Gäste mit einem ’neuen Raum‘. Danke an Fa. Schiller. Tolle Zusammenarbeit!

 

 

05.05.2020

‚Danke‘ ist ein gutes Wort in dieser Zeit. Dieses ‚süße Danke‘ empfing mich heute im Büro. Danke dafür! Auch meinerseits Danke für das Einvernehmen, mit dem die Kolleg*innen des Ev. Bildungszentrums die Maßnahmen zur Überwindung der Corona-Krise mittragen; für den Optimismus, der sich über manche Tatsachen hinwegsetzt; für den Humor, der unsere Konzentration und Kreativität beflügelt; für die Grüße und Anteilnahme derer, die sich in Kurzarbeit befinden. Danke für die Ungeduld vieler Gäste, endlich wieder ‚ihr Haus‘ betreten zu dürfen (und das wird voraussichtlich bald wieder möglich sein). Danke den Menschen, die ihre Teilnehmerbeiträge für abgesagte Seminare ‚einfach so‘ spenden – als Zeichen der Sympathie und Solidarität.

Etymologisch kommt Dank von Denken, also ist Dank „das in denkender Gesinnung sich äußernde Gefühl.“ Ein schöner Ge’dank’e. Er schmeckt noch süßer als das zugegeben sehr leckere Marzipan.

Ihr/Euer Jörg Matzen

 

 

26.04.2020

Geh aus mein Herz …
Dieses Lied hat mir immer viel bedeutet: als Kind und zuletzt als Start in die Frühlingssaison unserer Morgenandachten im Ev. Bildungszentrum. Nun, da der Frühling uns so reich beschenkt und die Türen zum Bildungszentrum nach wie vor geschlossen sind, wird wohl manche/r – wie ich – dieses Lied ganz für sich allein summen.
‚Geh aus mein Herz‘ … ist nach der deutschen Liedstatistik das bekannteste Frühlingslied; entstanden kurz nach Ende des Dreißigjährigen Krieges. Jenes Krieges, der Mitteleuropa in ein riesiges Schlachtfeld verwandelt hatte. Ein Drittel der Menschen haben ihr Leben gelassen. Neben den Gräueltaten des Krieges waren vor allem Hunger und Seuchen für das Massensterben verantwortlich.
Da erscheint (1653) – mitten im Chaos – ein Gedicht des Pfarrers Paul Gerhardt: „Geh aus mein Herz und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben; / schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir / sich ausgeschmücket haben.“ Zeilen eines weltfremden Traumtänzers? 15 Strophen Schöpferlob in Zeiten der Apokalypse? Trost für geschundene Seelen? Trotz gegen jede Resignation? Hoffnung, dass doch noch alles gut wird?
„Ich selber kann und mag nicht ruhn, / des großen Gottes großes Tun / erweckt mir alle Sinnen; / ich singe mit, wenn alles singt / und lasse, was dem Höchsten klingt / aus meinem Herzen rinnen.“
Paul Gerhardt hat aus dem Glauben gegen die Depression angeschrieben. Dieses Lied ist daher von großer Aktualität auch in der Corona-Krise.
Im Glauben begründete Zuversicht. Apfelblüten als Symbol der Hoffnung, dass wir das Gröbste zur Ernte im Herbst überstanden haben werden. Hinzu kommt – und davon hätte Paul Gerhardt nur träumen können – die Kraft verantwortlichen Handelns mündiger Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam packen wir das!

Ihr/Euer Jörg Matzen

 

 

23.04.2020

Eine Oase für die Zeit danach.
Mitgliedsbeiträge, Benefizessen und Spenden haben es ermöglicht: Terrasse und Garten hinter Seminarräumen und Wintergarten werden gerade völlig neu gestaltet. Statt Waschbeton Muschelkalk, statt Sammelsurium sorgfältig abgestimmte und naturnahe Bepflanzung.
Dank an den Freundeskreis, der diesen Raum zum Durchatmen, Gespräch und Feiern ermöglicht.
Es ist gut, Freundschaft zu schließen und zu pflegen. Vielleicht haben Sie Lust, dabei zu sein.
https://ev-bildungszentrum.de/ev-bildungszentrum/freundeskreis/

Ihr/Euer Jörg Matzen

 

20.04.2020

Wie wird die Zukunft nach Corona aussehen?
Heute schon nehmen wir auch Zeichen des Besseren wahr: eine glaubwürdige und handlungsfähige Politik, den Bankrott rechtsradikaler Parteien, die Einbeziehung naturwissenschaftlicher Expertise, eine Renaissance von gutem Journalismus in öffentlich-rechtlichen Anstalten und die Erfahrung, dass wir als Gesellschaft zusammenhalten können.
Die Zukunft erscheint aktuell ungewisser denn je. In einer solchen Situation hilft es, sich den möglichen Entwicklungen mittels Szenarien zu nähern. Welche Entwicklungen können wir erwarten? Wie wird das Virus unsere Werte, unser soziales Miteinander und Kulturtechniken verändern? Das Zukunftsinstitut hat die Coronakrise zum Anlass genommen, vier Szenarien zu entwickeln, die beschreiben, wie unsere Zukunft nach der Pandemie mittelfristig aussehen könnte.

Anregende neun Seiten. Hier der Link https://www.zukunftsinstitut.de/…/Whitepaper-Der-Corona-Eff…

Wie es werden kann – es kommt (auch) auf uns an.
Ihr/Euer Jörg Matzen

 

17.04.2020

Online-Angebot: ‚Auf Schlaf vertrauen‘

„Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung“ (Heinrich Heine). Doch manchmal will der Schlaf sich unter den momentanen Herausforderungen partout nicht einstellen. Dabei ist Schlaf so lebenswichtig wie Essen und Trinken, um die täglichen Leistungen erbringen zu können.
Mit diesem Online-Angebot möchte Sie/Euch Birgit Körner eine Trainingsmethode vorstellen, die unterstützen kann, unruhige Nächte in erholsamere Stunden zu verwandeln und Bedingungen herbeizuführen, die gesunden Schlaf ermöglichen. Die Methode ‚Sounder-Sleep-System‘ ist in den späten 1990er Jahren von Michael Krugman für Menschen mit primären Schlafstörungen entwickelt worden. Krugman bedient sich verschiedener Elemente der Feldenkrais Methode, der Meditation, des Yoga und Qi Gong.
Mit etwas Geduld, der Bereitschaft, Neues auszuprobieren und ein wenig Training können Sie ihre Schlafgewohnheiten verbessern.

Wir laden Sie zu dieser besonderen Stunde am Mittwoch, 22. April um 18:00 Uhr in unser ZOOM-Meeting Portal ein.
Dieses Portal erreichen Sie kostenfrei über den Klick auf den folgenden ZOOM-Link (Sie müssen sich vorher nur in der ZOOM-App anmelden):

https://zoom.us/j/8802682305
oder ganz einfach per Telefon:
03056795800
Dann werden Sie nach einem Zugangscode gefragt:
8802682305##

Posten Sie gern Ihre Erfahrungen
Ihr/Euer Jörg Matzen

 

16.04.2020

„Wo sind denn die Kolleginnen und Kollegen während des Shutdown“, wurde ich gestern über den Messenger gefragt. Abbau von Überstunden, Home-Office bis zur Präsenz im Ev. Bildungszentrum – das ganze Spektrum. Dass jeden Tag mehr Glanz und Ordnung einzieht – dafür sorgt Andreas Sperling, seit neun Jahren unser Haustechniker. Für den Re-Start werden Zimmer renoviert, Wände gestrichen, Fliesen neu verlegt, die Außenanlagen gepflegt u.v.a.m. Top! Und ich sage gern und öffentlich Vielen DANK ! ?

Morgen stellen wir Ihnen und Euch ein Online-Angebot unser langjährigen Referentin Birgit Körner vor.
Bis dahin Ihr/Euer Jörg Matzen

 

 

 

 

15.04.2020

Leere Räume, aber kein Stillstand.

Das Ev. Bildungszentrum musste am 16.März aufgrund der Corona-Pandemie den Betrieb einstellen. Wir hoffen, bald wieder für Sie und Euch da zu sein – als Ort der Begegnung, des Dialogs und der Bildung.

Ab heute berichte ich täglich von unseren Vorbereitungen auf den Tag X, von Fakten und Menschen, die uns ermutigen, durchzuhalten und von den Kolleg*innen, die im Bildungszentrum oder Home Office am Programm 2021 und Online-Impulsen arbeiten.

Alles Gute und nicht vergessen: „Solidarität ist derzeit mit Abstand das Beste!“
Ihr/Euer Jörg Matzen